Respekt?

So, weiter gehts.
Irgendwie hab ich immoment viele Gedanekn im Kopf, die einfach rauswollen...
Beim Grübeln und Nachdenken komme ich imemr wieder an einen Punkt, nämlich Respekt.

Immer wieder kommen Menschen daher und predigen, man sollte "etwas mehr Respekt vor XY zeigen". Aber warum?
Respekt muss man sich in meinen Augen verdienen. Respekt ist nichts angeborenes, nichts "Gottgegebenes" für diejenigen, dies so ausgedrückt haben wollen.

Warum sollte ich z.B. Menschen mit Respekt behandeln, die immer und immer wieder beweisen, dass sie einfach wertlos sind? (huuuh! er hat gesagt es gibt wertlose Menschen! - ja habe ich und ja, meine ich.) Warum sollte man solchen Menschen, die helfende Hände wegschlagen und dem Helfenden lachend ins Gesicht spucken, respektieren?

Sich ein Mindestmaß an Respekt zu verdienen ist keine Kunst. Man muss sich ganz einfach einigermaßen anständig verhalten. Sobald man dies nichtmehr tut, sobald jemand Hilfestellungen als "dummes Anmachen" und "Bloßstellen" kritisiert, vor dem habe ich keinen Respekt mehr. Warum auch?
Wer kann mir erklären, warum ich denn zum Geier vor allem Respekt haben soll, aber im Gegenzug für mich selbstredend keinen einfordern darf?

frei nach "Superstau":

Nich mit mir! nich mit Commander!

Merkt euch, ihr Menschen da draussen: behandelt die Leute so, wie ihr wollt und lebt dann damit, dass sie es ebenso machen!
(Jetzt werden einige lachen, da ich nicht gerade für meine Feinfühlige Art bekannt sein mag - nur wird hier nur allzuoft Ursache und Wirkung verwechselt!)

2 Kommentare 4.12.06 16:33, kommentieren

Die Diskussionskultur in unserer Zeit

Grüße, Netz!

Das sind also meine ersten Schritte in der Welt der Blogs... hm...
na mal sehen, was man da draus machen kann...
Der Auslöser für die Anmeldung hier ist eigentlich ganz einfach: Frust.
Frust über eine Gesellschaft, in der nichtmehr Argumentiert wird, in der Ansichten und Meinungen nichtmehr verteidigt werden müssen (und dürfen!), da eine konträre Meinung vom "Diskussionspartner" einfach mit "Das is halt meine Meinung und BASTA!" abgebügelt wird, wobei diese "Meinung" mitnichten durch eine argumentative Grundlage - und sei sie noch so dünn - gestützt werden muss. Wenn man als Gegenpart dann die "Meinung" des anderen (die in der Regel nichts anderes ist, als blindes nachbrabbeln von Ansichten anderer leute - lustigerweise oft, ohne diese selbst zu verstehen) dann verbal seziert und aufzeigt, wo offensichtliche Fehler liegen, bekommt man vom "betroffenen" zu hören, dass man ein Klugscheisser sei, der keine andere Meinung zählen lässt und von den Umstehenden, die die Diskussion verfolgen, man würde ja immer nur auf dem eigenen Standpunkt stehen, keine Handbreit nachgeben und alle anderen nur zur Sau machen.

dazu sage ich: STIMMT.

Denn aus welchem grund sollte ich meine Meinungen und Ansichten ändern?
Ich bekomme nur andere Meinungen zu hören/lesen, aber keinerlei Argumente um diese zu stützen.
Die wenigen Argumente, die ab und zu doch mal bei einer Diskussion aufkommen, kenne ich bereits zur Genüge, habe sie für mich abgewogen und eben festgestellt, dass ich meine (darlegbaren) Gründe habe, sie nicht zu teilen.

Derartige Diskussionsverläufe gehen mir dermaßen aufs Gemächt, dass ich nun beschlossen habe, einer von mir selbst mit aufgebauten und am Leben gehaltenen Community im Netz den Rücken zu kehren.
Da ich aber trotzdem gerne aktiv am Leben im virtuellen Raum teilhaben möchte (und nicht nur - wie die meisten Mitglieder der von mir verlassenen Comunnity - schmarotzen will), versuche ich mich jetzt mal im Bloggen.

Ich hoffe einfach, auf diese Weise einige interessante, neue Dinge und Sichtweisen kennenzulernen und auf Menschen zu treffen, die wirkliche eine eigene Meinung haben, statt immer nur als Totschlagargument auf die Illusion ihrer eigenen Meinung zu verweisen!

Grüße,

der Kwisatz Haderach

 

3 Kommentare 4.12.06 10:57, kommentieren